33. Deutscher Krankenhaus-Controller-Tag 2026
Auftakt mit klarer Botschaft: Politik verstehen – Steuerung sichern – Zukunft gestalten
Beim 33. Deutschen Krankenhaus-Controller-Tag am 28. und 29. April 2026 in Potsdam steht gleich zu Beginn ein Thema im Mittelpunkt, das aktueller kaum sein könnte: Navigation Politik – Aktuelle politische Herausforderungen: Wandel mit Zukunft?
Doch diesmal geht es nicht um abstrakte Reformdebatten – sondern um Menschen, Positionen und Perspektiven, die die Krankenhauslandschaft konkret prägen.
Vier Perspektiven – ein zentrales Thema
In der Auftaktdiskussion treffen zentrale Akteure des Systems unmittelbar aufeinander:
- Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft, bringt die Sicht der Krankenhausträger ein – zwischen Strukturreform, Finanzierungsdruck und Sicherstellungsauftrag.
- Britta Müller, Ministerin für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg, steht für die politische Umsetzungsebene und die Herausforderungen der Krankenhausplanung in den Ländern.
- Daniela Teichert, Vorstandsvorsitzende der AOK Nordost, vertritt die Perspektive der Kostenträger – mit Blick auf Wirtschaftlichkeit, Qualität und Versorgungssteuerung.
- Dr. Johannes Danckert, Vorsitzender der Geschäftsführung von Vivantes, spricht aus der operativen Praxis eines der größten kommunalen Klinikverbünde Deutschlands.
Diese Konstellation verspricht mehr als ein Podiumsgespräch: Hier begegnen sich Interessen, Verantwortungsebenen und Steuerungslogiken direkt.
Warum diese Runde besondere Relevanz hat
Mit dem KHVVG, neuen Leistungsgruppen, Vorhaltefinanzierung und veränderter Planungssystematik steht die Krankenhauslandschaft vor einem tiefgreifenden Umbau. Viele Fragen sind politisch entschieden – doch ihre praktische Umsetzung ist offen.
Was bedeutet Reform konkret für kommunale Maximalversorger?
Wie wird Qualität künftig definiert und finanziert?
Wo liegen Zielkonflikte zwischen Planung, Finanzierung und Versorgungsrealität?
Genau hier setzt die Diskussion an: nicht in der Theorie, sondern an der Schnittstelle zwischen Gesetzgebung, Selbstverwaltung und Managementpraxis.
Impulse für Controller:innen und Vorstände
Für das Controlling geht es längst nicht mehr nur um Zahlen, sondern um strategische Einordnung:
- Welche politischen Signale sind belastbar?
- Wo bestehen echte Gestaltungsspielräume?
- Wie können Häuser proaktiv reagieren, statt nur regulatorisch nachzusteuern?
Die Diskussion liefert Orientierung, indem sie politische Zielsetzungen, ökonomische Konsequenzen und operative Umsetzbarkeit gemeinsam beleuchtet.
Mehrwert des Live-Dialogs
Der besondere Reiz dieser Session liegt im direkten Austausch: Kontroverse Positionen werden nicht nur dargestellt, sondern argumentativ ausgefochten. Fragen aus dem Publikum, spontane Reaktionen und unmittelbare Gegenüberstellungen schaffen Transparenz – weit über das hinaus, was eine spätere Zusammenfassung leisten könnte.
Gerade in einer Phase, in der Steuerung im „Reform-Dauerstress“ zur Daueraufgabe geworden ist, bietet dieser Auftakt eine seltene Gelegenheit, politische Dynamiken unmittelbar zu verstehen.
Der 33. Deutsche Krankenhaus-Controller-Tag setzt damit gleich zu Beginn ein klares Signal:
Wer steuern will, muss politische Entwicklungen nicht nur kennen – sondern einordnen können.
Seien Sie dabei in Potsdam – und diskutieren Sie mit.
Hier anmelden:
https://www.ets-conhealth.de/deutscher-krankenhaus-controllertag-2026/
